Experten warnen: Zellen altern schneller, wenn man sich nicht bewegt. Wer viel sitzt (zum Beispiel bei einer sitzenden Berufstätigkeit) und sich nur wenig bewegt, beschleunigt damit seinen eigenen Alterungsprozess.

 

Wer sich nicht bewegt, altert schneller

Experten warnen: Zellen altern schneller, wenn man sich nicht bewegt. Wer viel sitzt (zum Beispiel bei einer sitzenden Berufstätigkeit) und sich nur wenig bewegt, beschleunigt damit seinen eigenen Alterungsprozess. Doch warum ist das so?

Wenn eine Zelle altert, verkürzen sich ihre „Telomere“. Bei jeder Zellteilung geht ein kleines Stückchen verloren. „Telomere“ sind kleine Teilchen am Ende der DNA. Sie schützen die Enden vor dem “Ausfransen” – also vor Schäden aller Art. Verkürzte „Telomere“ erhöhen auch das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Wer nun viel sitzt, hat wesentlich kürzere „Telomere“. Ein sitzender Lebensstil gehört somit zu den Faktoren, die zu einer Verkürzung der „Telomere“ und zu einer gesamten Verkürzung der Lebenszeit beitragen.

Bereits ein bisschen Bewegung kann stundenlanges Sitzen kompensieren: Es hilft schon sich zwischendurch mindestens 30 Minuten zu bewegen – so können die Nachteile des sitzenden Zeitvertreibs ausgeglichen werden. Körperliche Bewegung lohnt sich immer – egal in welchem Alter – denn sie sorgt für jüngere Zellen und gleichzeitig mehr Lebenszeit. Auch wer lange Jahre wenig sportlich aktiv war, kann jederzeit immer damit beginnen, sich mehr zu bewegen als vorher, zum Beispiel einfach etwas mehr Spazierengehen.